Landungsbrücken-Newsletter: Veranstaltungshinweise

Liebe PatInnen, liebe PatenschaftskoordinatorInnen, liebe Interessierte,

in unserem Newsletter finden Sie heute folgende Inhalte und Hinweise:
– Austauschtreffen: Patenschaften mit Geflüchteten
– Fortbildung: Umgang mit Traumata
– Workshop: Meine Rolle als Patin/Pate,
– Ausstellung zum Thema Flucht und Trauma
– Studie über Geflüchtete in Deutschland

 AUSTAUSCHTREFFEN „Patenschaften mit Geflüchteten“
Wann: Freitag, den 31.03.2017, 14.00-18.15 Uhr
Wo: Gemeindehaus St. Michaelis, Krayenkamp 4c, Hamburg

Wie können wir Männer als Paten gewinnen? Wie gehen wir mit unterschiedlichen Geschlechterrollen in interkulturellen Tandems um? Wie kann ich als Pate bei der beruflichen Integration unterstützen? – Das Austauschtreffen soll der gemeinsamen Vernetzung und dem Fachaustausch über Patenschaften mit Geflüchteten dienen. Zu Beginn des Austauschtreffens werden ZEIT-Autor Henning Sußebach und Amir Baitar aus ihrem gemeinsamen Buch „Unter einem Dach“ lesen, in dem beide ihre Perspektiven zum Thema „Ankommen“ auf sehr persönliche und offene Art und Weise reflektieren. Dem schließen sich Praxis-Workshops an, in denen sich KoordinatorInnen und PatInnen zu unterschiedlichen Themen austauschen können. In einer Fallberatung erhalten PatInnen zudem im kollegialen Austausch Anregungen für konkrete Fragestellungen in ihrer Patenschaft.
Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie im pdf im Anhang. Anmeldungen bitte per Email an info@buergerstiftung-hamburg.de

Austauschtreffen 2017 – Programm

 FORTBILDUNG: Umgang mit Traumata
Wann: Do., 6. April 2017 von 17.30-20.30 Uhr
Wo: BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31

Sie engagieren sich als Pate oder Weggefährte für Geflüchtete in Hamburg und möchten erfahren, wie Sie eine Traumatisierung Ihres Mentees erkennen und damit praktisch umgehen können? Die Fortbildung „Umgang mit Traumata“ gibt einen Überblick über Ursachen und seelische und körperliche Ausdrucksweisen von Traumatisierung. Es wird aufgezeigt, wie Sie als Pate oder Patin ganz konkrete Hilfestellungen geben können und an welchem Punkt professionelle Hilfe nötig ist. Zudem wird über Anlaufstellen professioneller Unterstützungssysteme informiert. Die Referentin Dr. Areej Zindler ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und leitet die Flüchtlingsambulanz am UKE.
Weitere Informationen zur Fortbildung und Anmeldung finden Sie im Anhang Umgang mit Traumata

WORKSHOP: Meine Rolle als Patin/Pate
Wann: Dienstag, 11.04.2017; 17.30 – 20.30 Uhr
Wo: BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31

In der Praxis der Begleitung tauchen neben vielen fachlichen Fragen vor allem auch Fragen auf, die die Rolle und Haltung als Pate oder Patin betreffen: Was tun, wenn die von mir für sinnvoll erachteten Vorschläge nicht angenommen werden und meines Erachtens unkluge Entscheidungen getroffen werden? Wer setzt überhaupt die Ziele der Patenschaft – ich oder mein Tandempartner oder ein anderer Beteiligter? Was kann ich vom Anderen erwarten, was nicht und wo sind meine Grenzen und wie mache ich sie auch nach außen deutlich? Wir werden die eigenen Haltungen und Erwartungen sowie die Rollen, die Kommunikation und die Grenzen innerhalb der Patenschaft reflektieren – im Austausch miteinander und anhand praktischer Übungen und Beispiele. Ziel des Workshops ist es, zu neuen Ideen, mehr Rollenklarheit und mehr Handlungssicherheit für die Patenschaft zu gelangen.
Weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung finden Sie im Anhang: Meine Rolle als Pate

AUSSTELLUNG zum Thema Flucht und Trauma
Eine Ausstellung mit dem Titel „Scherben im Kopf – Trauma und seine Folgen bei geflüchteten Kindern und Jugendlichen“, ist vom 1.3.-31.5.2017 in der Galerie am Georgshof, Nähe Hauptbahnhof, zu sehen. Weitere Informationen finden Sie im Anhang. ATS-Scherben im Kopf

STUDIE zu Geflüchteten in Deutschland
Die IAB Studie im Anhang liefert Ihnen viele Informationen über die Geflüchteten in Deutschland.  Zusammenfassung Studie

Unter anderem werden folgenden Fragen behandelt:
– Aus welchen Gründen mussten die Geflüchteten ihre Heimatländern verlassen?
– Warum sind sie nach Deutschland gekommen?
– Wie lange hat ihre Flucht gedauert und was hat sie gekostet?
– Welches Bildungsniveau haben die Geflüchteten?
– Wie ist ihre aktuelle Lebenszufriedenheit?
– Welche gesellschaftspolitische Haltung haben sie?

Schöne Grüße aus der BürgerStiftung
Volker Uhl

Volker Uhl
Projektmanager
„Landungsbrücken für Geflüchtete –
Patenschaften in Hamburg stärken“
Kernarbeitszeiten: Mo. bis Fr. 9:00-17:00 Uhr

Schopenstehl 31 – 20095 Hamburg
T (040) 87 88 96 9-62
F (040) 87 88 96 9-61
E volker.uhl@buergerstiftung-hamburg.de
W www.buergerstiftung-hamburg.de
W www.landungsbruecken-fuer-gefluechtete.de

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